Ruflotse gibt Tipps für Eltern zum Umgang mit Urlaubsfotos im Zusammenhang mit dem Internet Die Sorge eines Großteils der Väter und Mütter zeigt, dass beim Umgang mit dem Internet noch viel Unsicherheit herrscht. Gleichzeitig machen sich viele Väter und Mütter keine Gedanken, wenn sie Fotos im Web posten. Für Eltern, die sich fragen, wie sie mit Urlaubsfotos der Kinder im Zusammenhang mit dem Internet umgehen sollen, hat Ruflotse hat hier fünf Tipps zusammengestellt.
Es ist offensichtlich, dass Soziale Netzwerke, Websites und Blogs es heute sehr einfach machen, Fotos der Kinder mit Freunden zu teilen. Eltern, die Fotos online veröffentlichen, treffen jedoch eine nicht ganz unkritische Entscheidung für ihre Kinder: Es müssen nicht einmal Kriminelle sein, die die Bilder sehen und für sich nutzen. Durch moderne Technologien ist es heute möglich, sämtliche Fotos im Internet zu aggregieren und in öffentlichen Datenbanken und Suchmaschinen wieder zur Verfügung zu stellen. Es kann für die Kinder unangenehm werden, wenn sie zukünftig von Mitschülern im Internet wieder gefunden werden oder in zehn Jahren erkennen, dass ihre Kindheit öffentlich dokumentiert ist. Eltern sollten sich daher bewusst entscheiden, ob sie Fotos ihres Nachwuchs online stellen möchten und genau überlegen, welche Folgen dies haben könnte. Fremden Personen sollten sie nicht erlauben, Fotos der Kinder zu schießen. Denn damit geben sie komplett die Kontrolle über das Bildmaterial aus ihren Händen.
Im Detail zeigt die Studie, dass 17 Prozent der Eltern planen, die Freizeitfotos dieser Saison auf ihrem eigenen Facebook-Profil oder einem anderen sozialen Netzwerk zu veröffentlichen und dass fünf Prozent damit einverstanden sind, wenn dies Freunde oder Verwandte tun. Vier Prozent haben sogar eigens für ihr Kind oder ihre Kinder eine Website oder einen Blog eingerichtet, auf dem sie die Fotos publizieren möchten. Insgesamt sind Frauen mit 31 Prozent aktiver am Foto-Veröffentlichen als Männer (21 Prozent). Während weibliche Internetnutzer häufiger Fotos ihrer Kinder ins Netz stellen, sind sie stärker besorgt als Männer, dass jene Bilder oder Informationen ihres Nachwuchs in die falschen Hände geraten könnten. 55 Prozent der Mütter machen sich Gedanken, während es bei den Vätern nur 51 Prozent sind. Unter den insgesamt 42 Prozent der sorgenfreien Eltern gab es verschiedene Gründe für ein grenzenloses Vertrauen in das World Wide Web: