Ruflotse gibt fünf Tipps zum Umgang mit Urlaubsfotos von Kindern

Ruflotse gibt fünf Tipps zum Umgang mit Urlaubsfotos von Kindern

23. Mai 2011 um 09:00 | Ratgeber für Familien

Ein Viertel der deutschen Eltern null bis sechsjähriger Kinder stellen Urlaubsfotos ihres Nachwuchses ins Internet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Studie unter mehr als 500 deutschen Müttern und Vätern, beauftragt von Ruflotse. 42 Prozent machen sich demnach keine Gedanken über eventuelle Probleme, die daraus für die Kinder entstehen könnten.

Ruflotse hat fünf Tipps für Eltern zum Umgang mit Urlaubsfotos der Kinder im Zusammenhang mit dem Internet erstellt:

1. Auf Nummer Sicher gehen

Wer Urlaubsfotos der Kinder im Internet veröffentlicht, muss damit rechnen, dass diese auch von unbefugten Personen gesehen werden könnten. Das Löschen der Fotos nach einiger Zeit ist keine Lösung, denn davor konnten sie sich schon weiter verbreiten. Auch soziale Netzwerke wie Facebook haben die Fotos auch dann noch in ihrer Datenbank gespeichert, wenn diese schon längst vom Nutzer wieder aus dem Profil entfernt wurden. Eltern, die ganz sicher sein wollen, sollten komplett darauf verzichten, Bilder ihrer Säuglinge, Kleinkinder und älterer Kinder online einzustellen.

2. Öffentliche Websites und Blogs meiden

Fotos, die auf Websites und Blogs gepostet sind, sind für Suchmaschinen und jedermann zugänglich und können daher für Kinder aktuell und auch zukünftig zum Problem werden. Einmal öffentlich zugänglich, werden Fotos auch in Suchmaschinen auffindbar und sind dort selbst noch zu finden, wenn sie schon von der Ursprungsseite entfernt sind. Fremde Personen können die Fotos beliebig herunterladen oder weiter verbreiten. Die Eltern verlieren somit die Kontrolle über die Fotos und sollten sich sehr gut überlegen, ob sie dies verantworten möchten.

3. Privatsphäre-Einstellungen vornehmen

Wer Fotos dennoch auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken einstellen möchte, sollte auf strenge Privatsphäre-Einstellungen achten und eingeben, dass nur Freunde oder bestimmte Freundes-Gruppen die Fotos sehen können.

4. Mit Freunden und Verwanden sprechen

Häufig sind es nicht die Eltern, sondern Freunde und Verwandte, die Bildmaterial der süßen Kleinen veröffentlichen. Väter und Mütter sollten mit ihnen darüber sprechen und entsprechende Regeln mitgeben. Wünschen die Eltern keine Veröffentlichung im Internet, sollten dies die Bekannten unterlassen.

5. Fotos durch Fremde vorbeugen

Fragen im Urlaub andere Touristen oder Einheimische, ob sie den Nachwuchs fotografieren dürfen, sollten Eltern dies nicht zulassen. Vor die fremde Linse gekommen, können Eltern nicht mehr beeinflussen, wo und wie das Foto weiter verbreitet wird. Auch wenn das Foto in einem Blog am anderen Ende der Welt erscheint: In Suchmaschinen taucht es wieder auf und moderne Gesichtserkennungs-Technologien ermöglichen es, Personenfotos durch den Abgleich biometrischer Daten realen Personen zuzuordnen.

Foto: Gerd Gries / pixelio.de

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