Drei Viertel der Unternehmer (75 Prozent), die im zweiten Quartal 2011 Ruflotse mit der Löschung von Inhalten aus dem Internet beauftragt haben, drückte bezüglich schädlicher Kommentare und Bewertungen der Schuh. Dies ist Ergebnis des aktuellen Ruflotse-Löschreports. Wir erheben den Report vierteljährlich und haben dafür im vergangenen Quartal mehr als 500 Löschaufträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet, darunter 24 Prozent Geschäftskunden.
Neben Kommentaren und negativen Bewertungen ließen Unternehmen häufig eigene Kontaktdaten (17 Prozent) aus dem Internet löschen – zumeist, weil sie veraltet oder fehlerhaft waren.
Die Top Five unerwünschter Inhalte im Überblick – Unternehmen:
1. Kommentare und Bewertungen: 74 % (Vorquartal: 80 %)
2. Persönliche Kontaktdaten: 17 % (Vorquartal: 4 %)
3. Redaktionelle Beiträge: 9 % (Vorquartal: 9 %)
4. Fotos und Videos: 0 % (Vorquartal: 0 %)
5. Sonstige Einträge: 0 % (Vorquartal: 7 %)
Geschäftskunden beauftragen vorrangig die Löschung von Einträgen in Foren (43 Prozent), Bewertungsplattformen (17 Prozent), Verzeichnissen (17 Prozent) und Communities (15 Prozent). In wenigen Fällen lassen Unternehmen auch Inhalte aus Nachrichtenportalen und Archiven (5 Prozent), privaten Websites (2 Prozent) und Blogs (1 Prozent) löschen.
Im zweiten Quartal 2011 haben vorrangig Einzelhändler, Online-Shops, Handwerksbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen Ruflotse mit Löschungen im Internet beauftragt.
Unternehmen empfehlen wir, das Internet täglich im Blick zu halten. Neben negativen Kommentaren und Bewertungen können auch veraltete oder falsche Kontaktdaten problematisch sein, denn die Erreichbarkeit des Unternehmens sollte immer gewährleistet sein. So sollten die korrekten Daten auch dann auffindbar sein, wenn Kunden nur über Suchmaschinen oder in Verzeichnissen nach Kontaktdaten suchen, um die einfache Kontaktaufnahme zu gewährleisten.
Unsere ganze Pressemeldung zum Löschreport ist hier zu lesen.
Foto: olga meier-sander / pixelio.de
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