Diesen Monat haben wir neben unserer Meldung „Internet: Der falsche Ort für Kinderfotos“ vor allem mit unserem Löschreport über das dritte Quartal für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit dem Löschreport zeigen wir dreimonatlich auf, welche Inhalte unsere Nutzer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von uns aus dem Internet löschen lassen. So titelte karrierebibel.de „Nimm! Das! Raus! – Was Internet-Nutzer gerne löschen würden“ und auf barmstedter-zeitung.de ging es um den „Datenschutz im Netz – Das virtuelle Ich löschen“. Aber auch wedel-schulauer-tageblatt.de, e-commerce-magazin.de und pr-professional.de veröffentlichten unseren vierteljährlichen Report.
Im aktuellen Lös
chreport Q3/2011 ging es vor allem um die Konsequenzen, des eigenen Handels aber auch des Handelns Dritter im Netz. So schrieb karrierebibel.de: „Ein großer Teil der Nutzer hat die unliebigen Inhalte zwar selbst verursacht, die Mehrzahl (69 Prozent) fühlte sich aber von Informationen geplagt, die entweder von anderen Personen oder automatisiert im Internet verbreitet wurden. Beispielsweise stammten 85 Prozent der schädlichen Kommentare, 79 Prozent der hochgeladenen Fotos und Videos, sowie 67 Prozent der persönlichen Kontaktdaten nicht vom Nutzer selbst.“
Abschließend zog karrierebibel.de das Fazit: „Die Erfolgsquote solcher Löschaufträge liegt bei rund 80 Prozent. Das heißt aber eben auch: Etwas bleibt im Netz immer hängen! Daher: Besser vorher nachdenken, ob man mit dem, was man da posten will, auch in zwei Jahren noch leben kann.“
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Denn ein Beispiel dafür, was aufgrund eines unüberlegten Posts passieren kann, lieferten barmstedter-zeitung.de und wedel-schulauer-tageblatt.de: „Herausgeputzt und gut vorbereitet erscheint Stefan W. zu seinem Vorstellungsgespräch in der neuen Firma. Der Job liegt ihm am Herzen, im Vorstellungsgespräch zeigt er sich von seiner besten Seite. Und ahnt nicht: Die Chefs am anderen Ende des Tischs kennen bereits den anderen Stefan. Den, der am Wochenende gern mal über die Strenge schlägt und das mit Fotos von sich und seinen Partyfreunden öffentlich dokumentiert. Den Stefan, der mit seinem alten Arbeitgeber scheinbar ziemlich unzufrieden war – und seinem Unmut auf Facebook freien Lauf gelassen hat. Stefan W. wäre eine gute Besetzung für den freien Posten gewesen. Die Stelle bekam ein anderer. Unseriös fanden ihn die Chefs. Bevor Stefan W. sich um einen neuen Job bemüht, kümmert er sich deshalb erst um sein virtuelles Ich im Netz. Doch das ist nicht leicht: Das Internet vergisst – fast – nichts.“
Dass das Internet nichts vergisst ist besonders für Eltern von Kleinkindern wichtig, die gerne das ein oder andere Foto ihrer Kindern online veröffentlichen würden. Unsere Tipps, was Eltern hierbei beachten sollten gibt es auf mobile-elternmagazin.de oder hier.
Das waren nur einige Ausschnitte aus Beiträgen zu Ruflotse im Oktober. Vielen Dank an die Journalisten für die gute Zusammenarbeit und wir freuen uns schon auf die Berichterstattung im November!
Ruflotse in den Medien – September 2011
Ruflotse in den Medien – August 2011
Ruflotse in den Medien – Juli 2011