Im Mai haben wir von Ruflotse aus gemeinsam mit unserem Partner Avira auf www.avira.com eine Umfrage unter Internetnutzern zum Thema Online-Reputation durchgeführt. Das Ergebnis: Knapp die Hälfte (44 Prozent) der Befragten gab an, dass keine negativen oder rufschädigenden Informationen über sie im Netz existieren. Gut ein Drittel der Teilnehmer ist hingegen nicht im Bilde, ob solche Informationen über sie kursieren und überprüfen dies auch nicht.
Insgesamt 1.555 Internetnutzer antworteten auf die von Avira gestellte Gewissensfrage „Hand aufs Herz, kursieren unerfreuliche oder rufschädigende Informationen über Sie im Netz?“. Die Antworten im Überblick:
- 36 Prozent – Keine Ahnung, ich habe nie genau beobachtet, ob solche Informationen über mich existieren.
- 15 Prozent – Unglücklicherweise ja. Wenn ich wüsste wie, würde ich diese Informationen sofort löschen.
- 6 Prozent – Ja, aber es ist mir egal.
- 4 Prozent – Nicht mehr, ich habe alle Informationen entfernt.
- 40 Prozent – Nein, es existieren keine negativen Informationen über mich im Netz.
Travis Witteveen, COO Market und Operations bei Avira meint dazu: „Diese Umfrage identifiziert ganz deutlich zwei Hauptgruppen von Internetnutzern: Der einen Gruppe ist ihre Online-Reputation sehr wichtig – der andere Teil kümmert sich nicht um seinen Ruf im Netz. Es kann essentiell sein genau zu wissen, welche persönlichen Informationen über die eigene Person im Netz stehen. Zeichnen sie ein negatives Bild, können sie den Ruf erheblich schädigen. Dies kann weitreichende Folgen haben und zum Beispiel einer erfolgreichen Karriere im Weg stehen.”
Um Internetnutzer zu unterstützen, ihre persönlichen Daten besser zu kontrollieren und online ihren guten Ruf zu pflegen, hat Avira gemeinsam mit uns ein paar Tipps zusammengestellt:
1. Persönliche Informationen: Weniger ist mehr! – Geben Sie nicht alle Informationen über sich online und speziell auf sozialen Netzwerken preis. So sollten Adresse, Stadt, Telefonnummer, Freunde und Verwandte sowie Vorlieben nicht öffentlich zugänglich sein. Sind persönliche Daten frei einsehbar, so könnte sich theoretisch jemand dieser bedienen und sich mit ein paar Tricks als eine andere Person ausgeben – denn selbst auf vermeintlich sicheren Webseiten erfordert die Abfrage für ein neues Passwort meist solche persönlichen Angaben.
2. Passwörter
a) Verwenden Sie niemals auf allen sozialen Netzwerken das gleiche Passwort.
b) Verwenden Sie niemals das gleiche Passwort für ihren E-Mail-Account und eine Webseite oder einen Instant-Messenger.
c) Bewahren Sie in Ihrem Online-Postfach keine Mails auf, die Passwörter enthalten. Denn sollte der Account gehackt werden, so sind andere Accounts einfache Ziele.
3. Behalte Sie Ihren Account im Auge: Mit Ruflotse behalten Anwender stets Blick, was über sie oder die eigene Familie im Internet steht. Dabei wird das Web inklusive Facebook durchleuchtet, Fotos überwacht und auf kritische Situationen frühzeitig aufmerksam gemacht. Weitere Informationen über Ruflotse finden sich bei uns auf der Homepage unter www.ruflotse.de.
Mit einer gewissen Gelassenheit im Internet zu surfen ist generell richtig, jedoch sollten Webnutzer es aber vermeiden, unvorsichtig zu werden. Es ist wichtig, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen und den eigenen Namen im Blick zu halten. Dann ist ein sorgenfreier Umgang im Internet auch berechtigt.
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